Von der Kraft sich selbst TREU zu sein – und dem Mut Gestalter zu sein

Sinngestaltung

Der Begriff der Treue begegnet uns häufiger im Zusammenhang mit anderen Menschen.

Ist mir ein Anderer treu? Bleibt eine Freundin, ein Freund, ein Partner an meiner Seite?

Werde ich verlassen, wenn ich mich so zeige wie ich eigentlich bin?

Was passiert jedoch in mir, wenn ich mir selbst nicht treu bin? Kann ich mich selbst verlassen?

Wenn ja, was sind die Auswirkungen? Und wie lerne ich die Selbsttreue oder besser, erobere sie mir zurück ?

 

Besonders bei hochsensiblen und  feinsinnigen Menschen hat es teils fatale Folgen, wenn die wichtigste Beziehung, nämlich die zu sich SELBST, nicht in einem stabilen und zuverlässigen Fundament ruht.

Es ist immens wichtig sich zu vertrauen, sich treu zu sein und sich selbst nicht zu verlassen.

Vielfältige Situationen gibt es, die uns spüren lassen, dass wir nicht uns folgen, sondern den Fokus zu sehr nach aussen verlegen.

So führen wir Gespräche mit Nachbarn die uns eigentlich langweilen, treffen Bekannte die uns eigentlich gar nicht wahrnehmen, die nur von sich reden. Vielleicht gehen wir dann auch einem Job nach, der uns eigentlich nicht liegt, der nur Erschöpfung und bare Sinnlosigkeit mit sich bringt. Eigentlich wolllen wir ein anderes Leben führen, eines das unseres ist, eines,  dasss sich wie unsere eigener Film anfühlt. Wir wollen eigentlich nicht Statisten sein im Leben der anderen.

Eigentlich wollen wir selbst Regie führen. EIGENTLICH.

EIGEN und ICH.

Genau das ist oft das Problem. Wir haben Angst „eigen“ zu sein , „ich “ zu sein.

„Eigen“ hat einen komischen Beigeschmack in unserem Sprachgebrauch. Jemand der eigen ist, dem haftet fast etwas

sonderbares oder egozentriertes an.  Ich finde, dass es genau da ist was vielen fehlt. EIGEN und eigensinnig zu sein.

Im Positiven heisst es, ich folge mir zuerst, meiner inneren Stimme und dann denen der anderen.

Ich lebe meine Individualität, nicht auf Kosten der anderen, aber so, dass ich mir treu bin.

Die Folgen, wenn ich mich zu oft verstelle sind vielgestaltig.

Gesundheitliche Probleme, Ängste, Depressionen, Sinnleere, und Beziehungsfrust sind nur wenige Beispiele.

Sich treu sein, heißt sich eben selbst zu folgen, der innere eigenen Stimme.

Vertrauen wir der inneren Stimme, als eine Art Kompass, leben wir auch im aussen mit einer Stimme die uns so zeigt wie wir sind und gemeint sind. Wir zeigen uns so wie wir eigentlich als wunderbares Wesen Mensch gemeint sind.

Mit all unsere Stärken und Schwächen, vermeintlichen Fehlern und vermeintlichen Makeln.

Wir gestalten unsere Welt im INNEN und Aussen!

…und Selbsttreue wird zum stärksten Partner unseres eigenen Lebens!